Methoden zur Entkopplung von Konfliktthemen

Augenbewegungen

Farbbrillen

Glaubenssatzarbeit

Augenbewegungen

Die Augenbewegungsmethode ist eine sehr alte Behandlungstechnik, die auf den deutschen Arzt Franz Anton Mesmer († 1815 ) zurückgeht. Eine Renaissance erlebte die Methode durch Francine Shapiro, die durch das von ihr entwickelte EMDR ( Eye Movement Desensitization and Reprocessing) in den USA hervorragende Erfolge bei der Traumabehandlung von Vietnam-Veteranen erzielte. Durch die äußerst effektiven und dauerhaften Heilerfolge wird EMDR seit Jahren in den USA und Europa als eine der wirksamsten Methoden auf diesem Gebiet anerkannt.

Der bekannte amerikanische Psychiater und Hypnosetherapeut Milton Erickson fand heraus, dass sich die Augen unwillkürlich in vorhersehbare Richtungen bewegen, wenn man versucht, sich an Erlebnisse zu erinnern. Auch Bandler und Grindler, die Entwickler des NLP (Neurolinguistische Programmierung), machten sich diese Erkenntnisse zunutze und integrierten sie in ihr System.

Durch Ergebnisse der neurobiologischen Erforschung der REM-Schlafphase, die durch heftiges Augenrollen im Schlaf gekennzeichnet ist, weiß man, dass das Gefühlszentrum und das Sehzentrum des Gehirns in dieser Phase besonders aktiv sind. Die Träume sind in dieser Schlafphase besonders gefühlsgeladen, bunt und lebhaft.

Neurophysiologisch ist bekannt, dass durch die Augenbewegungen neuronale Verbindungen zwischen dem Limbischen System und dem Präfrontalen Cortex aktiviert werden, die einen Transfer von unbewussten Erinnerungen in das Bewusstsein möglich machen, so dass sie einer Verarbeitung zugänglich sind.

In der Psychokinesiologie wird mit Hilfe des kinesiologischen Muskeltests die exakte Augenbewegungsrichtung bestimmt, die zur Identifikation und Verarbeitung unbewusster traumatischer Erinnerungen notwendig ist. Werden die Augen in der richtigen Richtung und Frequenz bewegt, können Konflikte in bemerkenswerter Geschwindigkeit sanft und schrittweise verarbeitet werden bis zur vollständigen und dauerhaften Auflösung.

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Farbbrillen

Dass Farben eine heilende Wirkung sowohl auf den Körper als auch auf die Psyche haben, ist seit Jahrhunderten bekannt. Farben können unsere Wahrnehmung verbessern, Stimmungen heben und unser Wohlbefinden steigern. Redensarten wie „ins Blaue fahren“, „rot sehen“ oder durch die berühmte „rosarote Brille sehen“ zeigen, dass der Zusammenhang zwischen Farben und Emotionen allgemein bekannt ist.

Den wissenschaftlichen Beweis dafür, dass die Farben deutliche Reaktionen des Körpers bewirken, die nichts mit Suggestion zu tun haben, erbrachte der Begründer der rationalen Lichttherapie, Professor Nils Finsen. Für seine Forschungsarbeit über Licht und Farben erhielt er 1903 den Nobelpreis für Medizin.

Farbiges Licht kann verschüttete Erinnerungen reaktivieren. Neurophysiologisch betrachtet bedeutet dies, dass bestimmte Farblichtfrequenzen Synapsen im Gehirn aktivieren, die vorher blockiert waren. Durch die Wiederherstellung der Nervenverbindungen werden Erinnerungen, die zuvor abgekapselt waren, für das Bewusstsein wieder erreichbar, ähnlich wie eine Telefonleitung durch das wählen der korrekten Nummer zustande kommt.

In der Psychokinesiologie arbeite ich mit farbigen Brillen, die während bestimmter Behandlungsabschnitte getragen werden. In Verbindung mit Augenbewegungs- und/oder Mentalfeldtechniken ist dies eine hocheffiziente Art der Traumatherapie, die eine Ausheilung ohne Symptomverschiebung ermöglicht.

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Glaubenssatzarbeit

Jeder Mensch bildet im Laufe seines Lebens eine Vielzahl von Glaubenssätzen über sich und seine Umwelt aus. Manche entwickeln sich aus eigenen Erfahrungen, andere entstehen durch den Einfluss Dritter wie Eltern, Partner, Freunde...

Glaubenssätze sind sozusagen das Gerüst des Gedankengebäudes, das letztlich darüber bestimmt, wie unser Leben verläuft.
Sie haben einen Einfluss darauf, ob wir gesund sind oder krank, arm oder wohlhabend, zufrieden oder unglücklich ….

Positive Glaubenssätze können uns schier unendliche Möglichkeiten der Entwicklung und freien Entfaltung eröffnen, einschränkende Glaubenssätze dagegen können uns erheblich einengen und in unserer Entwicklung sabotieren.

Bei jedem traumatischen Ereignis entstehen in unserem Unterbewusstsein einschränkende Glaubenssätze, die sich negativ auf unsere körperliche Gesundheit und auf unser Verhalten auswirken können.

Ein Mensch mit dem Glaubenssatz „Ich bin erfolglos“ beispielsweise wird in entsprechenden Situationen auch immer wieder entsprechend handeln, ganz egal wie sehr er sich um Erfolg bemüht. Denn Glaubenssätze sind vor allem eins: hartnäckig.

Voraussetzung für eine Veränderung ist zunächst die Identifikation der negativen Glaubenssätze. Denn was wir verstehen, können wir verändern.

Während der psychokinesiologischen Behandlung werden mögliche negative Glaubenssätze durch das aufgefundene Trauma deutlich. Der exakt passende wird durch den Muskeltest herausgefunden und mit Hilfe von Mentalfeldtechniken durch einen positiven befreienden Glaubenssatz ersetzt.

Damit der neue Glaubenssatz sich in ihrem Leben verankern und an Macht gewinnen kann, müssen die Mentalfeldtechniken für einen begrenzten Zeitraum sozusagen als Hausaufgabe weiter durchgeführt werden.

Dazu die folgende Metapher:

Ein junger und ein alter Indianer sitzen schweigend auf einem Hügel und starren in die Weite. Da sagt der Alte nachdenklich: „Weißt du, solange ich denken kann, kämpfen in meiner Bruster ein weißer und ein schwarzer Wolf um die Vorherrschaft.“ Nach einer Weile fragt der Jüngere; „Und, welcher wird gewinnen?“ Der alte Indianer überlegt lange: „Der, den ich nähre.“ sagt er schließlich und lacht.

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